John Watts erlangte internationale Bekanntheit bereits der 70er Jahre als Snger und Gitarrist der Gruppe Fischer-Z ("Marliese", "Berlin"). 1982 begann Watts auerdem eine Solo-Karriere und hat seitdem Alben unter beiden Bannern verffentlicht. Seit 2005 verffentlicht Watts seine Alben unter eigenem Namen.
Fr sein erstes Solo-Album One More Twist entschied sich Watts fr eine einfache Trio-Besetzung (Gitarre, Bass, Schlagzeug) und einen stark gitarrenbetonten, rockigen Sound, der an die seinerzeit aktuelle Verffentlichung von Fischer-Z, Red Skies over Paradise, anknpft. 

Watts ist zwar Gitarrist, expressive Gitarrensoli fehlen in seinen Verffentlichungen aber vollstndig. Seine Strke liegt in der Schaffung eingngiger, charakteristischer Riffs.
Watts' Gesangsstil zeichnet sich durch hohen Wiedererkennungswert aus. Dabei singt er auf seinen frhen Verffentlichungen zumeist in einer sehr hohen Stimmlage (vergleichbar mit dem Gesangstil von Sting), der mit Stellen alterniert, in denen Watts eine ausgesprochen tiefe und dunkle Stimmlage einsetzt, die von einem anderen Snger zu stammen scheint (z.B. Battalions of Strangers, Room Service)

Als Songschreiber befasst sich Watts mit einer Vielzahl von Themen. Oft versetzt er sich in seinen Songs in die Lage aus der Bahn geratener Auenseiter oder Menschen am Rande des Wahnsinns. Das bis Ende der 80er Jahre aktuelle Thema der Atomkriegsgefahr und des Krieges allgemein findet in seinen Songs starken Niederschlag (Battalions of Strangers, Cruise Missiles). 2004 erschienen die CD Highlights 1979 to 2004 und die DVD The Garden Party, auf der Watts mit verschiedenen Musikern, u.a. mit der Originalbesetzung von 1979, einige klassische Fischer-Z-Stcke vortrgt. 2005 erschien die Doppel-CD Real Life is Good Enough, zusammen mit einem Gedichtband. Eingespielt wurde das Album zusammen mit dem jungen englischen Schlagzeuger Sam Walker. 2006 reiste Watts mit dem Zug durch 11 europische Lnder, interviewte dort Einheimische und verarbeitete die Erzhlungen zu neuen Liedern, die Anfang 2007 auf dem Album It Has To Be erschienen.

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